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Donington: Wieder zwei Ausfälle für Jens Höing
17. Aug 2009

England war in diesem Jahr eine wirklich schlechte Formel 2 Erfahrung für Jens: Wie beim Rennwochenende in Brand Hatch vor vier Wochen verbuchte er auch in Donington zwei Ausfälle, für die er völlig schuldlos war. Für den Youngstar war es damit der vierte Ausfall hintereinander.

Besonders bitter an den letzten vier Rennen ist, dass Jens so gut wie keine Rennkilometer sammelte. „In Brands Hatch fuhr mir nach fünf Runden jemand in den Wagen. Rennen 2 konnte ich wegen Getriebeschaden gar nicht fahren, wie ja auch das Qualifying hier in Donington. Und in beiden Rennen in Donington wurde ich am Start von Fahrern hinter mir abgeräumt. Was nützen mir die Strafen der anderen Piloten wenn sie mich abschießen? Dafür kann ich mir nichts kaufen.“, so ein enttäuschter Jens Höing.

Jens Höing hatte allen Grund recht positiv in die Läufe 9 und 10 der Formel 2 zu gehen. Bereits in der Vorwoche testete der Deutsche mit der Formel 2 auf der Strecke von Donington nahe Birmingham und konnte mit schnellen Zeiten überzeugen. Doch als es dann am Samstagmorgen ins erste Qualifying ging streike die Technik an seinem Formel 2 Wagen: Getriebeschaden und daher 17 Sekunden Rückstand.

Noch ärgerlicher war das zweite Qualifying, das am Samstagnachmittag stattfand: Nachdem das Getriebe gewechselt wurde, hatten Jens Mechaniker einige Getriebeteile falsch eingebaut sowie vergessen den Frontflügel zu kalibrieren – die Folge: Das Differential hatte keine Spannung und ging nach einigen Runden ganz kaputt. Der elektrische Frontflügel funktionierte gar nicht und stand damit auf 0 Grad, also völlig flach.

Durch die technischen Probleme musste Jens ohnehin jeweils aus der letzten Starreihe starten. Im Rennen 1 erwischte der 22-Jährige einen guten Start und überholte bereits vor der ersten Kurve einige Kontrahenten. Auf der darauf folgenden Geraden drehte sich der Italiener De Marco hinter Jens. Jens hatte bereits in die zweite Kurve eingelenkt als ihn De Marco ins Heck rutsche und ihn mit aus dem Rennen riss. Unschuldig und mit einem deutlichen Heckschaden musste Jens sein Auto abstellen.

Ein Ähnliches Bild im Rennen 2: In Kurve 2 gab es erneut einen Massencrash aus dem sich Jens heraus halten konnte und viele Positionen gewann. Einige Kurven später kollidierten die vor ihm fahrenden Fahrer Gladdis, Ebrahim und De Marco. Mit voller Wucht kamen die Autos von Gladdis und De Marco zurück auf die Strecke und trafen Jens, der überhaupt keine Chance hatte auszuweichen: Jens Wagen stieg auf und überschlug sich fast. Als der Wagen stehen blieb stieg Jens aber unverletzt aus seinem Formel 2.

 
Die Eindrücke von Graham Taylor, verantwortlicher Renningenieur:
"Nach Brands Hatch habe ich Jens noch Mut gemacht und sagte ihm, dass es nicht schlimmer werden könne. Nun das Gleiche, wieder zwei Ausfälle. Es der 7. Ausfall im 10. Rennen. Jens weiß selber, dass man so nichts gewinnen kann. Ich muss aber meinen Fahrer in Schutz nehmen: Auch hier in Donington war es nicht sein verschulden. Bei den technischen Defekten in den Qualifyings und bei den Rennkollisionen war es völlig machtlos. So ist Motorsport und Jens weiß das, auch wenn er total enttäuscht ist. Offensichtlich ist meine Heimat England für Jens ein schlechter Boden. In drei Wochen ist sein Heim-Grand-Prix in Oschersleben, bei dem wir viele Gäste und Medien erwarten. Ich denke es ist sehr wichtig, dass sich diese Wochenenden von England in Deutschland nicht wiederholen."

High-Quality Bilder zum Wochenende zum freien Download auf:
www.jamesbearne.com/jens

 






     









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